Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

Museum – Kirche – Dorf

(K)ein Kraut gewachsen - kleine Kulturgeschichte über Kräuter und Pflanzen in ländlichen Gärten

Erfahren Sie in unserer aktuellen Sonderausstellung mehr über die Nutzung von Gärten und Pflanzen auf dem Land.

Vom 3. Juni bis zum 2. September 2018 geht das Kirchenburgmuseum in der Sonderausstellung „(K)ein Kraut gewachsen“ den ländlichen Gärten auf den Grund und beleuchtet wie verschiedene Kräuter und Pflanzen früher auf dem Land genutzt wurden.

Ob Kamille gegen Entzündungen oder Königskerze gegen Blitzschlag – um sich vor Krankheiten und Unheil zu schützen griff man in früheren Zeiten oftmals auf Kräuter und Pflanzen des eigenen Gartens zurück. Im Laufe der Jahrhunderte entstand so eine umfangreiche Volksmedizin, aber auch Aberglaube über Pflanzen und ihre Wirkungsweisen. Die aktuelle Sonderausstellung im historischen Gasthaus des Kirchenburgmuseums geht diesen ländlichen Gärten auf den Grund und gibt Einblicke in die Anwendung der Gartenpflanzen im Alltag der Landbevölkerung.

Dabei verwandelt sich der Ausstellungssaal in eine kleine Gartenoase mit Pflanzen und Objekten aus der Sammlung des Museum, wie zum Beispiel Samentüten des heute nicht mehr existierenden Samengroßhandels Kesper in Kitzingen aus den 1940er und 1950er Jahren. Die Ausstellung ist Teil der Kulturzeichen Kitzinger Land 2018, die das Thema Garten in den Fokus nehmen und mit zahlreichen Projektpartnern von Juni bis August das naturräumliche und kulturelle Erbe der Kitzinger Region auf besondere Weise erlebbar macht. Koordiniert werden die »Kulturzeichen Kitzinger Land« vom Landkreis Kitzingen in Zusammenarbeit mit der Agentur Kulturgold. Das gesamte Veranstaltungsprogramm findet sich unter www.kitzinger-land.de/kulturzeichen.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung
Andorn, die Arzneipflanze des Jahres 2018, steht am Sonntag, den 14. Juli bei einem Vortrag um 14 Uhr von unserer Kräuterexpertin Roswitha Dorsch im Zentrum. Am Sonntag, den 22. Juli zeigen Anke Brüchert und Andrea Bienert von der Schule der Destillierkunst (www.destillierkunst.de) von 11 bis 15 Uhr wie Hydrolate mit Hilfe der Wasserdampfdestillation aus Kräutern des museumseigenen Kräutergartens gewonnen werden. Die Destillation von Pflanzenwässern ist eine uralte Kunst, die für zahlreiche kosmetische und medizinische Anwendungen wiederentdeckt wird. Am Sonntag, den 29. Juli berichtet Roswitha Dorsch im Rahmen einer Führung von 11 bis 12 Uhr Wissenswertes über verschiedene Pflanzen im Kräutergarten des Museums. An Maria Himmelfahrt, den 15. August erhalten Besucher weitere Einblicke in die Sonderausstellung bei einer Führung um 14 Uhr. Für die Schaudestillation und die Führungen ist keine Anmeldung nötig, nur der Museumseintritt ist zu entrichten.

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