Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

Museum – Kirche – Dorf

Dorf im Umbruch - Die Reformation im ländlichen Mainfranken

Erfahren Sie wie die Reformation vor gut 500 Jahren in Mönchsondheim und der Region Mainfranken Fuß fasste.

Ausstellungssaal im alten Gasthaus

Im Kirchenburgmuseum wird ab dem 29. Juli bis zum 3. Dezember 2017 die Sonderausstellung „Dorf im Umbruch – Die Reformation im ländlichen Mainfranken“ zu sehen sein. Passend zum Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation gibt die Ausstellung Einblicke in das Reformationsgeschehen auf dem Land abseits der großen Reichsstädte.

Nur zögernd drang die Reformation im 16. Jahrhundert ins tief katholische mainfränkische Land ein. Trotz starken Einflusses des nicht fernen Würzburger Bischofs veranlassten einige weltliche Landesherren in ihren Gemeinden aus machtpolitischem Interesse heraus die Einführung des evangelischen Glaubens.

Welche Folgen hatte die Neue Lehre im Fürstentum Schwarzenberg, in der Grafschaft Castell und in den Orten Iphofen, Markt Einersheim und Mönchsondheim? Wie reagierte die katholische Kirche auf die Abkehr der Gläubigen? Was änderte sich in der Glaubenspraxis?

Ein Überblick zum generellen Reformationsgeschehen und Einblicke in das Leben Martin Luthers vervollständigen die Sonderausstellung. Interaktive Stationen wie eine historische Tür für den ganz persönlichen Thesenanschlag laden zum weiteren Entdecken ein.

Zur Ausstellung ist eine Begleitbroschüre an der Museumskasse für 4,50 € erhältlich.

Zudem finden Begleitveranstaltungen statt. Diese finden Sie hier.

Die Sonderausstellung „Dorf im Umbruch“ kann bis zum 31. Oktober von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10–18 Uhr und ab 01. November bis 3. Dezember Samstag und Sonntag von 10–16 Uhr im Obergeschoss des historischen Gasthauses „Zum Schwarzen Adler“ besichtigt werden.

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